Lead Matrix
Vergleich

Was kostet ausgelagerte B2B-Akquise 2026?

Agentur, externer SDR, interner SDR, Software oder Bezahlung pro Termin: reale Marktpreise, versteckte Kosten und eine einfache Methode zur ROI-Berechnung.

Von · Aktualisiert am 2. Oktober 2026 · 4 Min. Lesezeit

„Was kostet das?“ ist oft die erste Frage und zugleich die am schlechtesten gestellte. Ein Angebot für 800 € im Monat kann teurer sein als eines für 2.000 €, wenn es keinen einzigen Termin bringt. Hier finden Sie die Preise, die am Markt veröffentlicht werden, was sie tatsächlich enthalten und wie Sie Angebote vergleichen.

Preisspannen im DACH-Raum

ModellVeröffentlichte PreisspanneQuelle
Leadgenerierungs-Agentur (Monats-Retainer)1.500 bis 2.500 € pro Monat, bei Premium-Nischen mehrProdigy
Einrichtung (Setup) bei Agenturen1.500 bis 3.500 € einmaligProdigy
Bezahlung pro Ergebnis80 bis 250 € pro qualifiziertem ErstgesprächProdigy
Ausgelagerter Vertrieb / externer SDR30.000 bis 84.000 € pro JahrDie Vertriebswikinger
Interner SDR (erstes Jahr)85.000 bis 120.000 € pro SDR, inkl. Recruiting, Tools, Einarbeitung und FührungDie Vertriebswikinger

Quellen: Prodigy, „Was kostet B2B-Leadgenerierung?“ (2026) und Die Vertriebswikinger, „Vertrieb outsourcen vs. intern“ (2026). Die Preise hängen von Volumen, Kanälen, Sprache und Komplexität der Zielgruppe ab.

Zum Vergleich: Preise am französischen Markt

ModellBeobachteter Preis (Frankreich)Was meist enthalten ist
Agentur für E-Mail-Akquise (Abo)750 bis 1.500 € netto pro MonatZielgruppe, Texte, Versand, Follow-ups
Multikanal-Akquise ausgelagert2.000 bis 5.000 € netto pro Monat (bis 10.000 €)E-Mail, Telefon, LinkedIn, dedizierter SDR
Bezahlung pro Termin200 bis 350 € pro qualifiziertem TerminTerminvereinbarung, oft mit Mindestabnahme
Externer SDR36.000 bis 60.000 € pro JahrEin dedizierter Vertriebsmitarbeiter in Voll- oder Teilzeit
Interner SDR70.000 bis 100.000 € pro Jahr, inkl. NebenkostenGehalt, Tools, Daten, Führung
Nur SoftwareEinige Dutzend bis etwa hundert Euro pro Nutzer und MonatDas Tool, ohne Zeit und Know-how

Quellen: Preisvergleiche aus 2025 und 2026 von Agence Météor, Calltoleads, Scalecity und Seventic.

Die versteckten Kosten der Akquise in Eigenregie

Mit einer Software selbst loszulegen wirkt günstig. Hinzu kommen aber:

  • die Daten: Kontaktlisten kaufen oder aufbauen und anschließend prüfen;
  • die Infrastruktur: mehrere Versanddomains und Postfächer, deren Einrichtung und Warm-up über mehrere Wochen;
  • die Zeit: Zielgruppe, Texte, Tests und Antwortbearbeitung, oft auf Kosten der Vertriebszeit;
  • die Lernkurve: Die ersten Kampagnen zeigen vor allem, was nicht funktioniert;
  • das Risiko: Eine gesperrte Hauptdomain oder ein unzulässiger Versand kostet weit mehr als das eingesparte Abo.

Ein interner SDR braucht zudem oft mehrere Monate, bis er produktiv ist, und mit jedem Weggang beginnt alles von vorn.

Rechtlicher Rahmen beachten

Bei E-Mail-Akquise hängt der Preis auch davon ab, wohin Sie schreiben dürfen. Für Empfänger in Deutschland gelten die Grenzen des § 7 UWG: Werbe-E-Mails brauchen eine vorherige ausdrückliche Einwilligung, auch im B2B. Ähnliche Regeln gelten in Österreich und der Schweiz. Details in unserem Beitrag Kaltakquise per E-Mail im B2B: Was DSGVO und UWG erlauben.

Was im Lead-Matrix-Abo enthalten ist

Unsere Preise sind öffentlich, zzgl. MwSt., mit einer Laufzeit von 3, 6 oder 12 Monaten:

PaketMonatspreis (Laufzeit 12 Monate)Für wen
Starter710 € zzgl. MwSt.Automatisierte Akquise in einem Markt testen
Growth1.340 € zzgl. MwSt.Einen regelmäßigen Strom an Terminen erzeugen
Scale2.510 € zzgl. MwSt.In mehreren Märkten oder Produktlinien beschleunigen

Bei einer Laufzeit von 12 Monaten entfällt die Einrichtungsgebühr. Enthalten sind: Targeting mit unseren Experten, Versanddomains inklusive Warm-up, Texte und Versand der Sequenzen, Sortierung der Antworten und ein Echtzeit-Dashboard, mit dem Sie jeden Interessenten bis zum Abschluss verfolgen. Start in 48 Stunden. Alle Details in unserer Preisübersicht.

So berechnen Sie Ihren Return on Investment

Vergleichen Sie nicht Preise, sondern die Kosten pro gewonnenem Auftrag:

  1. Schätzen Sie Ihren Kundenwert: Umsatz oder durchschnittliche Marge eines Kunden über die gesamte Kundenbeziehung.
  2. Schätzen Sie Ihre Abschlussquote von Terminen zu Kunden anhand Ihrer Vertriebshistorie.
  3. Teilen Sie die monatlichen Kosten der Lösung durch die Zahl der erzeugten Termine und anschließend durch Ihre Abschlussquote.

Rechenbeispiel zur Veranschaulichung: Bringt Ihnen ein Kunde 15.000 € Marge und gewinnen Sie aus jedem fünften Termin einen Auftrag, reichen wenige qualifizierte Termine pro Monat, damit sich die Akquise deutlich lohnt, selbst bei einem Angebot für 2.000 € im Monat. Umgekehrt bleibt ein günstiges Angebot ohne Termine reine Ausgabe.

Fragen, die Sie vor der Unterschrift stellen sollten

  • Wer übernimmt Zielgruppe und Texte, und wie geben Sie diese frei?
  • Sind die Versanddomains dediziert, und wem gehören sie?
  • Können Sie die Ergebnisse in Echtzeit verfolgen, Interessent für Interessent?
  • Wie lang ist die Laufzeit, und was passiert danach?
  • Wie werden Abmeldungen behandelt, und wie werden DSGVO, UWG und die Regeln Ihrer Zielländer eingehalten?

Häufige Fragen

Welches Budget sollte ich für den Start einplanen?

Die oben zitierten DACH-Quellen nennen für betreute Leadgenerierung typischerweise 1.500 bis 2.500 € pro Monat, oft zuzüglich Setup. Ausgelagerte Vertriebsteams mit dedizierten Mitarbeitern liegen deutlich darüber.

Ist die Bezahlung pro Termin besser?

Sie senkt Ihr Risiko, ist pro Termin aber oft teurer und belohnt Menge statt Qualität. Prüfen Sie im Vertrag genau, was als „qualifizierter“ Termin gilt.

Wie lange dauert es bis zu den ersten Ergebnissen?

Rechnen Sie mit einigen Tagen bis zum Kampagnenstart, sobald die Domains bereit sind, und mit zwei bis vier Wochen, bis regelmäßig Antworten eingehen.

Sind Kontaktdaten im Preis enthalten?

Nicht immer: Das ist einer der ersten Punkte, die Sie prüfen sollten, zusammen mit Versanddomains und Tools.